29.08.2016

Predigten von ReachAut 2016


Hier noch einmal alle Predigten von ReachAut 2016 zum Nachhören (incl. der Abschlusspredigt von gestern):

Bibelarbeiten - Josef - Ede Luz
Josef - I 
Josef - II
Josef - III
Josef - IV
Josef - V

Predigten von den Abendprogrammen
Eröffnungsabend - Neustart - Hons Hofer
Dynamitbotschaft - Walter Conzett - Die fünf Finger - Luisa
Gottesdienst - Psalm 16
Hingabeabend - Unkraut im Leben - Walter Conzett

Abschlussgottesdienst
ReachAut 2016 - Abschluss - Ulrich Krömer (und hier die Folien)

Viel Freude beim Anhören!

PS: auch die Predigten von ReachAut 2014 über die 10 Gebote gibt's noch: Predigten von ReachAut 2014

28.08.2016

Go Sau - die Zweite



Der sechste Tag: Dienstag

Auch der freie Tag begann für uns sehr früh -
wir kamen aus unseren Betten nur mit großer Müh.
Jedoch saßen die Schmerzen heute sehr tief
weil uns die liebe Ciara verließ.
Somit wünschen wir hier
eine gute Besserung dir.
Im Eilgang sind wir losgestartet, aber es dauerte nicht lang
denn mitten auf der Reise nach Gosau wurde uns plötzlich Angst und bang.
Der Berg beschloss seine Steine zu verlieren
um uns die Fahrbahn zu blockieren.



 
Unsere Deutsche hat dadurch viele Fragen
z.B. warum wir Ösis die Berge nicht im Griff haben?
Nach zehn Minuten ging es weiter – froh und heiter,
denn angetrieben wurde unsere Reis‘
von der Hoffnung auf a gscheite Eierspeis.
Wir bezogen Stellung in unserem neuen Quartier
ein feines kleines Haus, mit Spülmaschine und Klavier.
Mit Speck und Eiern wurde unser Brunch nun vollendet
vom vollen Tisch wurden wir beinah verblendet.
Nach dem Essen wurde eine Pause gemacht
es herrschte Ruhe – bis am Balkon die Liege kracht.
Mit Sack und Pack machten wir uns auf zum Gosausee
denn der liegt hier ganz in der Näh‘.




Mit Proteinshake und Topfen im Gepäck
unternahmen wir alles gegen den Speck.
Im Minutentakt wuchs der Bizeps heran
das ist doch der Traum von jedem Mann.
Sportlich wie wir alle sind
verließen uns die Kräfte g‘schwind.






Auch am freien Tag gingen wir nach unseren Pflichten
um den vorherigen Blog zu dichten.
Währenddessen schoaslt da Hias pausenlos
do woa des Nosnrümpfn ziemlich groß.
Zomgfosst konn ma sogn
wir lernen uns in Liebe zu ertrogn. ;)
Der siebte Tag: Mittwoch

Am Mittwoch ham ma den Tag mit Frühstück g‘start
Speck und Eierspeiß woa auf jedem Teller parat.
Danach haben ma die wunderschöne Gosau entdeckt
bei dera „Wanderung“ samma fast verreckt.
G‘start haben ma mit am Gebetsspaziergang
und natürlich fehlt dabei nie da Lobgesang.
Auf amoi kummt auf unsren Wegen
uns a Mann entgegen!
Oft setzt er sich hin und spiel für uns lang
„After Se Goldrush“ von Neil Young.
Wir haben erm aber von Jesus erzählt
und dann hat er (hoffentlich) gmerkt dass erm was fehlt.
Des Gespräch kommt erm aber sicher noch öfter unter
denn ihm rann sogar a Träne runter.
Danach bestritten wir steile Stufen
um nach den Schafen zu rufen.
Oben angekommen bei der Kapelle
beteten wir an Ort und Stelle.






Danach wurden wir herzlichst von Esther (Pfarrerin von Gosau) empfangen
und erst als wir satt waren sind wir gegangen.
Schon bald begann dann der Aufbau für den Jugendabend
für den wir den Hons herbestellt haben.
Die Mehrzahl der Gäste waren Asylanten
die Jesus noch nicht kannten.
Natürlich gabs wieder a Lagerfeuer
des machten wir recht oft schon heuer.
Der achte Tag: Donnerstag

Katrin kreierte in der Früh unser Essen
die Pancakes werden wir so schnell nicht vergessen.
Danach probten wir ein kurzes Stück
und bei der Probe hatten wir sogar sehr viel Glück.





David bereitete seinen Input vor
und Damaris schob einen Auflauf ins Rohr.
Beim Aufbau unsres Essens für den Abend
kam Heinrich aus dem Altersheim und stellte keine Fragen.
Er hat einfach vom Bistro gefressen
denn im Altersheim bekommt er nichts zu essen. ;)
Außerdem hat er sich bei der Hütte erleichert
und damit unseren Humor bereichert.
Am Abend veranstalteten wir ein Wuzzlerturnier
diesmal jedoch ohne Bier.
Christoph und David haben das Turnier gewonnen
und somit eine „Reach Aut Gewinner-Ära“ begonnen.
Nachdem nur die Flüchtlinge da waren
wollten wir uns das Theaterstück sparen.
Beim Input passten sie aber wirklich auf
und danach waren sie echt gut drauf.



Sie lernten uns ein Spiel wo man sich gegenseitig haut
und keiner mit Mitleid auf den andren schaut.
Auf dem Heimweg zu unsrer Bleibe
legten wir uns auf die Steine
um noch Sternschnuppen zu schauen
jedoch interessierte dies nur die Frauen.
Es gab wiedermal Lagerfeuer mit  Würstchen und Baguette
und deshalb fielen wir am Abend alle müde ins Bett.
Freitag
Auch am Freitag gab es Pancakes
da fragte niemand nach den Fitness-Flakes.



Nach dem Frühstück frisch und munter
setzten wir uns auf die Terrasse runter.
Die Bibel, die gibt jedem was,
so macht das Diskutieren Spaß.
Der Tagesplan, der trieb uns weiter,
die Stimmung war jedoch nicht sehr heiter.
Als Damaris begann, sich aufzuregen,
schaffte sie es, unsere Hintern zu bewegen.
Also ging es jetzt auf die Straße raus,
unser Motto hieß: von Haus zu Haus!
Nein, Spaß, wir spazierten rum in Goisern,
die Leute kamen sogar aus den Häusern.
Dann ging es weiter zum Konfi-Event,
doch viele Konfis haben das wohl verpennt.
Doch Gott, der hatte nen anderen Plan,
das merkten wir, als ein Flüchtling nach dem anderen kam.

Mit Lagerfeuer und Spielen am Strand
lag der Spaß schon auf der Hand.
Leiwand waren die späten Stunden
Zeugnisse und Gebet machten ihre Runden.
Pfiat di! sagen fiel uns schwer,
wir kommen gerne wieder her!
Samstag:
Der letzte Tag war nun angebrochen,
nach und nach kamen sie aus ihren Betten gekrochen.
Ein Ausflug stand für heute am Programm:
Marschieren sollten wir, aber richtig stramm!
Unsere Lini war so engagiert,
sie hat sogar den Hias motiviert.
Er kämpfte und kämpfte und gab doch nicht auf,
bis auch er ihn schaffte, den Weg hinauf.

Die Ebnerhütte war unser Ziel, müde und fertig kamen wir dort an.
Zum Essen bestellten wir uns Hauptsache viel und unser Hunger zerrann.
Mit Griesmuß, Kaiserschmarren und Suppen mit Kaaspressknedl
stieg uns die Müdigkeit bis in den Schädl.


Sofort belegten wir die zwei Hängematten
und hielten für a halbe Stund unsere Pappen.


Schließlich mussten wir dann aber doch hinunter,
bei der Ankunft unten am See wurden unsere Gemüter wieder munter.
Eine kühle Erfrischung tat uns sehr gut,
allen, die zuvor schwitzten Wasser und Blut.
Mit neuer Kraft brachen wir auf
aber nahmen nur noch den Weg zu unseren  Betten in Kauf.
Nach zwei Pizzen kam die Feedbackrunde,
sie dauerte diesmal frei eine Stunde.
Sehr fröhlich, sehr lustig und sehr konstruktiv
manch ein Kopf hing vor Lachen schief.
Wir genossen unsere gemeinsame Zeit
mia kemmen gern wieder, uns hats echt gfreit.


27.08.2016

Zuhause ohne Mama Maggi ;-)


Liebe Geschwister!

Mama Maggi hat uns einen Tag vorzeitig für eine Hochzeit (zum Glück nicht ihre eigene) verlassen. Trotzdem genießen wir das Frühstück unter freien Himmel mit Onkel Berni, der uns später auch wegen eine anderen Hochzeit verlassen musste.





Auch gestern nutzten wir das gute Wetter für ein Fußballturnier. Wir freuten uns sehr, dass wir viele Gäste hatten und sechs Teams zu je 4 Personen aufstellen konnten. Auch ein Girls-Team war life dabei. Unser Gastprediger Paul brachte neben einem Team auch unsere vermisste Schwester Hannah mit.

Wir freuten uns sehr, dass wir den Siegern einen Pokal und allen Teilnehmern ein kleines (mit Botschaft behaftetes) Geschenk mitgeben konnten. Weiters begeistert es uns, der Jugend ein paar Fußballschäfchen hinterlassen zu können. (In Hoffnung, dass sie gut gefüttert werden)


Heute räumen wir nach einer Lobpreiszeit mit gestärkten Kräften den Kindergarten für die Kinderbibelwoche auf, die ab Montag beginnt. Leider mussten wir auch unser Spielzeug verstauen.

Liebe Ruth.
Genese Gut!
Wir vermissen dich sehr,
doch leider kommst du nicht mehr.
Eins wollen wir dir noch sagen: 
bekomm keine Krämpfe mehr im Magen.

Wir freun uns alle schon auf nächstes Jahr,
und wehe es ist kein ReachAUT da.

Liebe Grüße wünscht Familie St.Pölten

Wir danken für:
- Das reich besuchte Fußballturnier mit Jugendabend
- Unser gesundes Teammitglied Hannah
- Die Genesung von Samuel
- Den Besuch von Berni
- Die Briefe von den anderen Teams


26.08.2016

Leoben reimt sich auf Abendgaderoben

Tag 8

Stimmung: yay

Unser heutiger Morgen bestand aus beherzten Vorbereitungen für den morgigen Gottesdienst, in dem wir uns von unserer Einsatzgemeinde verabschieden. Das heißt: Predigt, Lobpreis, KiGo und Rückblicke auf die letzten Tage mussten erarbeitet werden. Dank Teamleiter Tobi bekamen wir einen guten Überblick über die Aufgabenverteilung.

Unser letzter Straßeneinsatz verlief im Großen und Ganzen gut, wir waren wieder mit unserer RedBull-Umfrage unterwegs.

Am Abend luden wir zu einem gemeinsamen Essen ein, bei dem wir viele Gäste begrüßen konnten. Anschließend wurden Spiele gespielt und die lustige Gemeinschaft genossen.

Da uns Daniel morgen (schon wieder!) für eine Hochzeit verlässt, haben wir ihm erlaubt heute einen Teil des Blogs zu gestalten. Hier das Ergebnis:

"Getrieben von Motivation durchkämmten unsere Teams missionarischen Schrittes die historisch bedeutsamen Gassen Leobens. Unter sengender Hitze neigten wir unsere Häupter in Demut vor der Herausforderung, die sich uns in den Weg stellte.Wie Hyänen, getrieben durch den Duft von verwesenden Kadavern, lechzten unsere Seelen nach den, dem Untergang geweihten, Pack. Jedoch, entgegen aller menschlicher Vorstellungen, stießen wir auf Widerstand! Unsichtbare Kreaturen errichteten ein beinahe unüberwindbares Bollwerk der Ablenkung. Lange ringte unser Wille mit der Bürde, die ihm auferlegt wurde und als die entgültige Zermürbung unseres Verstandes in greifbarer Nähe war, ein Lichtblick.
Der Feind tritt in den Lichtstrahl und enthüllt sich als...
POKEMON GO!"
(einen Applaus für Daniel)

Wir danken für...
...einen Tag ohne neue Krankheiten
...den gelungenen Straßeneinsatz
...das gemeinsame Essen

Wir bitten für...
...eine wohlbehaltenen Wiederkehr Daniels am Sonntag
...alle angesprochenen Personen auf der Straße, dass die Gespräche in ihren Köpfen bleiben
....einen guten Gottesdienst


no a paar bilder

  Iranische Küche - von Anfang an ein Wahnisnn!
 Michael - unser Gute-Laune-Mann :D Geniale Sprüche...

 Wassermelonen bringen Menschen auch manchmal näher zu Gott!
Voller Körpereinsatz!

Neues aus Linz - schon geschrieben, aber vergessen zu posten XD



Neues aus Linz ...
Vieles ist passiert in dem sonst recht verschlafenen Linzer Team. Zu aller erst würden wir euch gerne etwas über unseren neuen Weggefährten erzählen. Er heißt Philipp und begleitet uns schon eine Weile. Eigentlich wissen wir nicht recht viel über ihn, außer, dass er uns gerne besucht. Das erste Mal trafen wir ihn am Pleschinger See ganz ohne jegliche evangelikale Hintergedanken haben wir ihn zu einer Runde Frisbee eingeladen - seine Begeisterung musste groß gewesen sein denn ein paar Tage später trafen wir ihn wieder, rein zufällig natürlich, am Höhenrausch und kamen mit ihm abermals ins Gespräch. Den Schlauen unter uns war natürlich klar - das ist kein Zufall, Gott will uns etwas mitteilen - und es wurden Nummern ausgetauscht, um ein baldiges Wiedersehen ermöglichen zu können - und tatsächlich trafen wir ihn wieder! Aber mehr dazu später ...
Am Dienstag haben wir dann ein bisschen „Sozialarbeit“ geleistet. Besser gesagt, wir haben geputzt! Und zwar im „House of Hope“ - ein Haus voller Hoffnung für Flüchtlinge in Linz. Das Highlight für ein paar von uns war das Putzen der Wände, andere hatten weniger Spaß am Klo oder im Keller.
Um für die Verschlafenen unter uns dann einen weniger stressigen Abend zu veranstalten, hatten wir noch „Chats and Coffee“  bei uns im Habakuk! Gut besucht würden wir das natürlich nicht nennen, aber es waren zumindest ein paar Christen da, die nicht Teammitglieder oder Familienangehörige sind! Mit Spielen, Snacks and Talks verging nach dem anfänglichen warten auf Besucher der Abend dann doch recht schnell und es wurden auch noch Pläne geschmiedet um unsere Besucherzahlen in die  Höhe zu treiben und danach haben wir auch noch fleißig dafür gebetet.
Und tatsächlich ... Gott hat uns erhört!!! Der Großteil unseres Teams startete voller Elan und ohne jegliche Müdigkeit in den Mittwoch! (Bis auf Johannes, der bekam Fieber - aber Opfer muss man bringen!) Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren und am Nachmittag war es dann so weit! Unser gesamtes Team machte sich auf zum Pleschinger See um dort einen „Free Watermelon“-Stand aufzubauen, Plakate aufzuhängen und unsere „blaue Gebetsbank“ in Betrieb zu nehmen. Die Wassermelonen waren ein Hit und auch von der Gebetsbank wurde Gebrauch gemacht. Der Rest von unserem Team hat das am Kongress gelernte verwendet, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Umfragen zu machen und einfach Gott zu dienen - das ist ja immerhin der Sinn unseres Einsatzes! Einige waren sehr interessiert und begeistert von dem was wir machen und an „was“ wir glauben, besonders gefreut hat uns eine Aussage von zwei Frauen: „You can really see that you are different, you have Jesus in your hearts!“ - motivierend, findet’s nicht?
Und zurück zu Philipp ... der ist uns nämlich wieder begegnet, am Pleschinger See. Aber diesmal weniger zufällig! Wir haben ihn - ganz offiziell natürlich - dazu eingeladen mit uns wieder mal eine Runde Frisbee zu spielen und einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Zuerst wollte/konnte er nicht, aber dann kam er doch - und er hatte sogar richtig viel Spaß.
Nachdem riesigen Erfolg am gestrigen Tag, werden wir heute nochmals mit Wassermelonen zum Pleschinger See marschieren, mit Menschen reden und vielleicht sogar schwimmen! Danach haben wir noch ein - hoffentlich gut besuchtes - Fußballturnier im Raabheim.

Gebetsanliegen:
- Mark (Name geändert) unser unchristlicher Begleiter
- Johannes (aus unserem Team), der Fieber leidet
- Mut, Geduld und Einfühlungsvermögen hinsichtlich Gesprächen mit Menschen
- steigende Besucherzahlen unserer Veranstaltungen
- das wir weiterhin Motivation versprühen, die unsere Mitmenschen erfreut
- allgemeine Müdigkeit
- das wir Gott mit was wir machen hochleben lassen und ihn ehren, nicht nur während des ReachAut-Einsatzes, sondern auch danach

Wir sind dankbar für...
...Mark und viele andere die wir getroffen haben und Offenheit zeigen etc.
... die Gepräche
... unsere Teamgemeinschaft
... das Wassermelone-Wetter

25.08.2016

Leoben ist hoch geflogen

Tag 7

Stimmung: mörderisch gut

Heute morgen erlebten wir wieder eine weitere Schrecksekunde: Simon bekam einen Rückfall und lag den ganzen Vormittag krank danieder. Gott sei Dank erholte er sich gegen Abend!

Den Vormittag verbrachten wir wie immer mit Vorbereitungen. Diesmal für unseren dritten und letzten Jugendabend.

Am Nachmittag wurden in ganz Leoben wieder Flügel verliehen, in Form einer weiteren RedBull-Umfrage. Es ergaben sich wieder gute Gespräche und wir konnten erkennen, dass uns mittlerweile die ganze Stadt kennt. "Seid ihr The Four?" oder "Seid ihr die von Jesus?" bekamen wir teilweise als Begrüßung zu hören.

Dennoch tauchten leider bei unserem Jugendabend wieder keine gemeindeexternen Teenager auf. Trotzdem hatten wir viel Spaß mit Tischtennis und Werwolf, und durften einer spannenden Sketchboardpredigt von Michi lauschen.

Wir danken für...
...verliehenen Flügel ;)
...den Spaß beim Jugendabend
...die schnelle Erholung von Simon

Wir bitten für...
...die Gesundheit des Teams (Debby, Daniel, Martin)
...unseren letzten Tag als ganzes Team (Daniel entschwindet wieder zu einer Hochzeit)
...einen gesegneten letzten Straßeneinsatz


Vom Drogenbusch zum Wandbaum

Servus Friends, heute gibt's wieder mal Infos aus dem Drogenghetto Graz.
Wir machen gleich da weiter wo wir letztes Mal aufgehört haben. Am Dienstag war Tag des Chillens. Wir schliefen uns aus und nutzten unseren freien Tag, um in das Auster Sport- und Wellnessbad zu gehen. Wir hatten extrem viel Spaß und wurden sogar durch einen Besuch unseres Jüngers Simon überrascht. Wir sprangen vom 10er, sonnten uns und einige von uns holten sich einen Sonnenbrand. Der Schwimmbadbesuch wurde dann durch gemeinsames Föhnen beendet. Denn wie wir erfahren haben, liebt unser Team-Papi Steffen Föns fast so sehr wie unsere Team-Mami Naemi und Jesus!


Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen mit genialsten Burgern unserer Superköche und SCHOKOFONDUE!!! NomNomNom. Mit vollen Bäuchen machten wir noch einen spitzgenialen, flauschigen und teilweise verstörenden Persönlichkeitstest und fielen danach mit viel Gelächter ins Bett.

Mittwoch. Mit unendlich großer Traurigkeit erkannten wir, dass wir nur noch 4 Tage in Graz sind. Deshalb musste eine besondere Aktion her. Kuchen und Kaffee sollte verteilt werden. Ganz nach dem Motto: "All I need today is a cup of coffee and a whole lot of Jesus " Team-Mami Naemi half uns Mädels bei unserer Weiterentwicklung zu richtigen Sprüche 31 Frauen. Unser Kuchen wurde nämlich ohne Waage und mit unseren bloßen Händen gebacken. Trotzdem schmeckte er sehr gut. ("Und Gott sah, dass es gut war") Mit Kuchen, Kaffeekannen und Gottes Waffenrüstung ausgerüstet machten wir uns auf die lange Reise zum Stadtpark a.k.a. Drogenpark. Wir positionierten uns direkt an der Quelle. Wir sahen DEN Drogenbusch. Ein Busch, in welchem säckchenweise Marihuana versteckt ist. Die Drogendealer waren sehr freundlich und freuten sich sehr über den Kaffee. Mit manchen Personen (die meist dann keine Dealer waren) ergaben sich echt gute, gesegnete Gespräche.


Da der Tag noch nicht voll genug war, veranstalteten wir einen Jugendabend. Leider war von den Gemeindejugendlichen fast niemand da ABER Ayev und Iris (die Mädels aus der City) waren wieder da! War eine echte Gebetserhörung! Der Abend startete mit Andi und Lukas, die Geschwabbeldibabbelt haben. Das war nicht das letzte Mal, dass an diesem Abend gelacht wurde. Weiterging es mit Lobpreis und der Höhepunkt des Abends war Kati's Sketchboardpredigt über das beste Geschenk und Elaines Zeugnis. Die Mädels Ayev und Iris waren richtig begeistert. Sie haben sogar schon gefragt, wann die Jugend immer ist und haben vor wieder zu kommen!

Heute, Donnerstag, begaben wir uns zum Haus FranzisCa, um dort die Garage zu streichen und mit einem Baum zu schmücken. Wir hatten viel Spaß, wie man auf den Photos gut sehen kann. Vor allem Tobi erfreute sich des Aschenbechers *hust hust*

Unser lieber Benni hat heute ein besonderes Programm erlebt. Er war heute bei einem Kreistanzworkshop! Richtig cool.

(Bitte dieses Foto nirgends anders verwenden. Lg Benni)

Nach unserem sozialen Einsatz begaben wir uns zum Sägewerk. Ein superschnarchiges Studentenlokal, in dem man sich sein Essen mithilfe eines Bausatzes zusammenstellen kann. #WirLiebenEs #MancheSogarMitSchnecken

Gebetsanliegen sind:
  • Dank und Gebet für Ayev, Iris und Simon
  • Gebet für all jene, mit denen wir ins Gespräch gekommen sind
  • Motivation, Freude, Spaß und Gottes Segen für unsere letzte Veranstaltung am Freitag: Das Konzert
  • Für Tobi, der jetzt leider krank im Bett liegt :(


Da Bilder bekanntlich mehr sagen als 1000 Worte und uns vor Begeisterung schon die Worte ausgegangen sind, haben wir hier viele tolle Bilder!












ReachAut 2016 - Abschlussgottesdienst

Herzliche Einladung zum Abschlussgottesdienst von 𝗥𝗲𝗮𝗰𝗵𝗔𝘂𝘁 2016:

𝗪𝗮𝗻𝗻? 28.8.2016 - 12:30 - ca. 15:15
𝗪𝗼? Rhema Gemeinde Linz - Angererhofweg 3, 4030 Linz
𝗪𝗮𝘀? Die Teams berichten und wir sagen Gott Danke für sein Wirken bei ReachAut

Wien - Floridsdorf

Hallo Leute, Team Wien meldet sich mal wieder ;)

Seit unserem letzten Eintrag ist wieder viel passiert.
Am Montag veranstalteten wir einen Kindernachmittag in der Nachbarssiedlung. Das prominente Mitglied unseres Teams ,Simon der Magier, konnte die ansässigen Kinder mit Gospel Magic verzaubern.

Am Abend hatten wir die große Ehre, den Hons als Gastredner zu unserem Jugendabend mit dem Thema "Sex, Drugs and Rock n Roll?" begrüßen zu dürfen. 

Den Nachmittag des nächsten Tages verbrachten wir damit, die Jugendlichen aus der Umgebung das Evangelium weiterzugeben, mit ihnen zu kicken und sie zu unseren Abendaktivitäten einzuladen.

An diesem Abend veranstalteten unsere Mädls einen Mädlsabend für alle Mädls und unsere Burschen wagten sich in in tiefsten Tiefen Wiens um im sogenannten Underground ein Fußballturnier zu veranstalten.

Und dann war es soweit .. Mittwoch war gekommen ... unser freier Tag. Doch anstatt auf der faulen Haut zu liegen suchten wir den nächstgelegenen See, um, falls sich die Möglichkeit ergebe, gleich ein paar Menschen zu taufen. Da wir leider keine taufwilligen Personen fanden, machten wir es dem großen Propheten Daniel gleich und warteten auf Gottes Sprechen im Schlaf - und beim Volleyballspielen.


Nachdem wir uns dann bei mexikanischen Essen wieder gestärkt hatten, beschlossen wir es Johannes dem Täufer gleich zu tun und uns den restlichen Tag nur noch von Heuschrecken zu ernähren.


Mhmmm warn die lecker ;)
Heute werden wir weitere Umfragen auf der Straße durchführen und auch das Evangelium weitergeben. Am heutigen Jugendabend wird dann Benedikt über das Thema "Jesus Go, Nachfolge aber wem?" reden.

Wir denken an euch, Gottes Segen.
Team Wien

Gebetsanliegen:
* Dass auch wieder Mädls zu unseren Jugendabenden kommen
* Dass unsere angeschlagenen Teammitglieder sich gut erholen (Hannah, Sami)
* Dass sich bei den Jugendabenden gute Möglichkeiten für (Einzel-)Gespräche ergeben





24.08.2016

Leoben, dramatisch am Proben.

Tag 6

Stimmung: etwas entmutigt aber dennoch voller Hoffnung

Unser heutiger Tag startete mit ausgiebigen Proben für unseren dramatischen "Set me free"-Auftritt der für heute beim Jugendabend angesetzt war. Als wir uns dann gerade richtig in die Rolle des Bösen hineinversetzt hatten, tauchten auf einmal zwei Gestalten in unserem Gemeidehaus auf... Die nächsten "Wanderprediger" sind bei uns angekommen: Bernhard und Markus.

Durch diese Ankunft ermutigt, starteten wir top motiviert in unseren Straßeneinsatzt, bei dem wir mit Sketchboard und Musik die Aufmerksamkeit der Mengen auf uns ziehen wollten. Leider mit eher geringem Erfolg... Aber wir können uns sicher sein, dass Gott auch dann wirkt, wenn uns keine ersichtlichen Ergebnisse präsentiert werden.

Diese Weisheit passt auch ganz gut zu unserem Jugendabend. Außer unsere Team fanden nämlich nur 3 andere Jugendliche aus der Gemeinde den Weg zu uns. Dennoch konnten wir eine äußerst ansprechenden und unterhaltsamen Predigt von Chefkoch Markus lauschen.

Allerdings gab es in dieser Nacht wieder neue Schicksalsschläge zu verkraften: Teamleiterin Debby liegt nun krank danieder. Auch Senior Martin ist angeschlagen. Doch wir dürfen uns sicher sein, dass wir jemanden auf unserer Seite haben, der größer ist als alle Krankheiten!




Wir danken für...
...die gute Ankunft unserer "Wanderprediger"
...den Jugendabend (war auch ohne Menschenmasse sehr nett und wertvoll)

Wir bitten für...
...den morgigen Jugendabend (Wir wollen endlich die Leobener Jugend sehen!)
...die Einladungen, die wir für unseren Jugendabend verteilen (Gonna catch them all!)
...Heilung für Debby und Senior Martin

Team Eferding: Essen wie die Könige

Tag 6

Speisen wie die Könige konnten wir an unserem sozialen Tag. Gemeinsam mit einer Sozialarbeiterin besuchten wir das örtliche Flüchtlingsheim.

Dort verbrachten wir gemeinsam viel Zeit und hatte trotz Kommunikationsproblemen viel Spaß. Nach Fußball, Frisbee und Gesprächen(mit Hand und Fuß) luden die Flüchtlinge uns als Zeichen der Gastfreundschaft zu einem großen Essen ein.
Dankbar aßen wir die größten Teils unbekannten Gerichte.

Abends stand ein Gebetsabend an. Am Vater Unser orientiert leiteten wir durch unterschiedliche Gebetszeiten. Von Anbetung, über Dank, Vergebung und Bitte konnten alle Besucher in einer freien Atmosphäre Gott begegnen.

Ein Highlight war ein Nuss-Zopf, denn wir von einem Gemeindemitglied geschenkt bekommen haben und beim unserem Abendabschluss genüsslich vertilgten.


Unsere Gebetsanliegen sind folgende:

  • Dank für den gesegneten Gebetsabend mit einigen Menschen aus der Gemeinde
  • Dank für die geniale Gemeinschaft im kompletten Team
  • Betet für unseren kranken Teamleiter Thomas
  • Betet für die kommenden Straßeneinsätze, dass wir auf offene Herzen treffen und Menschen das Evangelium verstehen
  • Betet für das Stadtspiel am Donnerstag, dass viele Jugendliche kommen und Spaß haben – auch, dass sie zum anschließenden Jugendabend bleiben


Vielen Dank für dein Gebet,
Team Eferding

Ps.: Wir sind ein geiles Team!!!!!


Pps.: Nachtrag zum letzten Post: mit Leons Kommentar - "Maaaaan - Mir ist langweilig, ich will endlich wieder rausgehen und mit den Menschen reden!" schicken wir das passende Bild beim entspannen.






Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Gemeinsam erkunden wir den Urturm in Enns.


  
Daniel lässt die Herzen höher schlagen und entzückt unsere Gemüter.


 
Tobi zeigt seine Geschicklichkeit.
 

 
Ohne Worte. 
 

 
Teamleitersein ist super. Muhahahah.



 
Hallihallo, wer ist denn da?



 
Die Tobis motivieren.  


Regelbruch. Am freien Tag schauen wir eine DVD. Aber natürlich eine lehrreiche!